Die Stützmauer links zerfällt, der mittlere markante Pfeiler droht, von starken Winden umgestossen zu werden.

In Bellaluna zwischen Bergün und Filisur drohen die Ruinen der einst grössten Verhüttungsanlage Graubündens für Eisen und weitere Metalle einzustürzen. Die Freunde des Bergbaus in Graubünden FBG, die Gemeinde Filisur und der Verein Parc Ela spannen nun zusammen, um Geld für die Sicherung dieses wichtigen Zeugnisses der Bündner Industriegeschichte zu sammeln.

Das erste Industriezentrum Graubündens

Die Ruinen zeugen heute noch von diesem wichtigen Kapitel der Bündner Industriegeschichte. 1982 wurde die Anlage unter Denkmalschutz gestellt, die Rennfeuergruben wurden saniert. Die markanten Mauerpfeiler des ehemaligen Hochofengebäudes und eine bergseitige Stützmauer sind aber inzwischen in einem bedenklichen Zustand und drohen einzustürzen. Die Sicherung kostet rund 380 000 Franken. Daran hat die kantonale Denkmalpflege bereits einen Beitrag von 30 Prozent zugesichert. Um den gesamten Aufwand zu bewältigen, hilft jede Spende auf das Spendenkonto des Vereins Freunde des Bergbaus Graubünden. Zukünftig soll die Bergbauruine touristisch genutzt werden.

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Verein Freunde des Bergbaus in Graubünden, fbg@bergbau-gr.ch
bergbau-gr.ch

 

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